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DAS PARISER AKKORDEON-ORCHESTER


O

A

P

wurde am 26 November 1957 so genannt.

An diesem Tag wurde sein Gründer, Etienne Lorin,
von seinen musikalischen „Taufpaten“ Bourvil und Gérard Calvi begleitet.
Etienne Lorin
hatte damit ein Werk geschaffen,
dem er später sein ganzes Leben widmen sollte.


Schon seit einigen Jahren leitete er eine Musikschule und hatte so natürlich auch Schüler gefunden, die seinen Traum teilten:
„Zusammen spielen und Ensemblemusik spielen“
Von diesem Moment an widmete er alle seine Kräfte dem Pariser akkordeon-orchester, knüpfte zahlreiche Kontakte und wollte immer zeigen, dass das Akkordeon ein Instrument ist, das für sich selbst stehen kann.

Dieser Gedanke hat sich nur sehr langsam durchsetzen können und auch wenn das Instrument heute in den Musikhochschulen anerkannt ist, war das doch nicht immer so. Nach und nach wurde das O.A.P. bekannt. Es gab Konzerte in der Provinz, manchmal sogar im Ausland. Das Orchester nahm an regionalen und nationalen Wettbewerben teil, bei denen es zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Es gewann die „Coupe de France O.R.T.F.“ im Fachbereich Akkordeon und acht mal die „Coupe de France“ in den Kategorien kleines und mittleres Ensemble. Die Stadt Pariser verlieh dem Orchester eine Silbermedaille und sogar der „Grand Prix du Disque de l'Académie Charles Cros“ wurde ihm überreicht. All diese Auszeichnungen verdiente sich das O.A.P. und mit ihm vor allem Etienne Lorin. Er vertrat die musikalische Leitung bis 1975, dem Jahr in dem er uns vorzeitig verließ. Das O.A.P., jedoch, war geboren und konnte seine Erfolge unter der Leitung von Claude Thomain fortführen.




Claude Thomain
leitete das Orchester bis Januar 1983, neben seiner Tätigkeit als musikalischer Begleiter des Sängers Mouloudji. Unter seinem Einfluss erarbeitete sich das Orchester neue Stilrichtungen und die Jazzmusik gehörte von da an zu seinem ständigen Repertoire.


Seit Februar 1983 ist
José Vicario
der musikalische Leiter. Er hat von Camille Di Duca, Etienne Lorin, Maurice Vittenet und schließlich von Joë Rossi gelernt. Er ist Preisträger der „Confédération Musicale de France“, Erster Preis, ehemaliges Mitglied des Quintetts „Pariser akkordeons“ und des „Quatuor Chevalier“, Lehrer an verschiedenen Musikhochschulen und Kunst- und Kulturvereinen. José Vicario hat es geschafft den Geist des O.A.P. zu bewahren.


"DAS AKKORDEON SCHÄTZEN UND LIEBEN LERNEN"

Unser aktuelles Programm beinhaltet, wie auch früher, Musik unterschiedlicher Stile und Genres. Die Stücke setzen das Akkordeon in ein ganz neues Licht und zeigen bisher oft verkannt gebliebene Seiten des Instruments. Außerdem verfügt das O.A.P. über Originalstücke, die von berühmten Komponisten extra für das Orchester geschrieben wurden.


Die öffentlichen Auftritte ermöglichen so die zahlreichen Facetten der Interpretation hervorzuheben und die Möglichkeiten zu zeigen, die das Akkordeon bietet.